Über Grenzen hinaus: Wir gestalten mit der deutschen HCI-Community die Doktorandenforschung
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Vom 3. bis 5. März 2026 nahm unsere Gruppe am Internen Doktorandenkolloquium (IDC) 2026 teil, das von der LMU-Gruppe Medieninformatik organisiert und vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ausgerichtet wurde. Die Veranstaltung bot unserer Gruppe eine fruchtbare Gelegenheit, sich direkt mit der breiteren Human-Computer Interaction (HCI)-Gemeinschaft auszutauschen und Forschungsdiskussionen, kritisches Feedback und gemeinsames Brainstorming zu fördern. Es ermöglichte unserem Team, bedeutsame Verbindungen zwischen HCI-Forschern in Deutschland aufzubauen, was Türen für zukünftige Kooperationen öffnete und uns verschiedene Perspektiven aufzeigte, die unser kollektives Verständnis bereicherten. Insgesamt war der IDC 2026 eine wichtige Erfahrung für unsere Gruppe, die die Qualität, die Relevanz und den gesellschaftlichen Einfluss unserer laufenden Promotionsforschung gestärkt hat.

Im Rahmen des Kolloquiums stellten die Doktoranden unserer Gruppe ihre individuellen Themen, Vorschläge und frühen Ideen in speziellen Diskussionsrunden vor, wobei jedes Projekt im Mittelpunkt stand. Diese interaktiven Sitzungen förderten den offenen Austausch und die kritische Reflexion und ermöglichten den Teilnehmern, ihre Forschungsrichtungen zu verfeinern. Insbesondere erhielten die Studenten äußerst nützliche und aufschlussreiche Rückmeldungen von Kollegen aus anderen Forschungsgruppen und gewannen so Perspektiven, die über ihren unmittelbaren Bereich hinausgingen. Die konstruktiven Kommentare, Fragen und Vorschläge sowohl von Forscherkollegen als auch von erfahrenen Experten, darunter auch Professoren, halfen dabei, potenzielle Verbesserungen zu ermitteln, die Forschungsannahmen zu verbessern und die Gesamtrichtung ihrer Projekte zu stärken. Dieser Austausch spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Forschung, die darauf abzielt, Vertrauen in intelligente Systeme an der Schnittstelle zwischen technologischer Innovation und gesellschaftlicher Akzeptanz im Bereich HCI aufzubauen.

Darüber hinaus hatten alle Mitglieder die Gelegenheit, einem aufschlussreichen Vortrag von Prof. Michael Beigl vom KIT beizuwohnen, der seine neuesten Forschungsfortschritte im Bereich Wearable Computing vorstellte, mit besonderem Augenmerk auf ohrumschließenden Geräten, Sensortechnologien und den Methoden zur Erfassung und Interpretation von realen Nutzerdaten. Bei einem anschließenden Laborbesuch konnten die Teilnehmer praktische Erfahrungen mit den von ihm entwickelten Systemen und Geräten sammeln und so die praktischen Herausforderungen und Anwendungen von Wearable Technologies im Alltag besser verstehen. Außerdem besuchten die Teilnehmer die Labors von Prof. Gerhard Neumann und Prof. Rudolf Lioutikov, wo sie in die Spitzenforschung auf dem Gebiet der menschenzentrierten Robotik eingeführt wurden. Diese Besuche boten wertvolle Einblicke in die Entwicklung intelligenter Robotersysteme, die auf natürliche Weise mit dem Menschen interagieren sollen, einschließlich Fortschritten beim Lernen aus Demonstrationen, bei der adaptiven Steuerung und bei der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter. Die Begegnung mit diesen unterschiedlichen Forschungsumgebungen bereicherte die Perspektiven der Teilnehmer und verdeutlichte den interdisziplinären Charakter der modernen HCI- und KI-Forschung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der IDC 2026 für alle Teilnehmer eine sehr bereichernde Erfahrung war, die nicht nur wertvolles akademisches Feedback, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der deutschen HCI-Landschaft bot. Der Austausch von Ideen, das Kennenlernen verschiedener Forschungsperspektiven und die praktischen Erfahrungen während der Vorträge und Laborbesuche trugen erheblich zur persönlichen und beruflichen Entwicklung bei. Die Veranstaltung steht in engem Zusammenhang mit der Mission des Forschungszentrums für vertrauenswürdige Datenwissenschaft und -sicherheit, indem sie Forschung fördert, die Transparenz, Zuverlässigkeit und gesellschaftliche Auswirkungen in den Vordergrund stellt. Solche Initiativen spielen eine wesentliche Rolle bei der Ausbildung der nächsten Generation von Forschern, der Förderung der Zusammenarbeit und der Weiterentwicklung von menschenzentrierten, vertrauenswürdigen KI-Systemen, die reale Herausforderungen angehen.
