Forschung und Networking Offsite: HAII trifft Uni Duisburg-Essen HCI-Gruppe in Willingen
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Was passiert, wenn man die städtische Hektik des Ruhrgebiets gegen die Natur des Sauerlands tauscht? Für die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen ergab sich daraus eine perfekte Mischung aus Lernen, Forschungsideen und Gemeinschaftsbildung. Vom 25. bis 26. März 2026 fuhren wir zu einem intensiven Offsite in ein schönes Berglandhaus in Willingen.
Unsere Reise begann mit einem Networking-Mittagessen im Restaurant Wilddieb. Danach folgte unsere erste Sitzung, in der alle Doktoranden aus beiden Gruppen ihre Forschungsarbeiten kurz vorstellten und überschneidende Themen fanden, um mögliche Kooperationen zu bilden. Danach, Marvin Strauß von der Duisburg-Essener HCI-Gruppe Best Practices für die Betreuung von Doktorarbeiten, um die nächste Generation von Forschern zu unterstützen. Am Abend wurde der Grill angeworfen, um in entspannter Atmosphäre unsere beruflichen Kontakte zu stärken.
Den zweiten Tag begannen wir mit Outdoor-Aktivitäten in den verschneiten Hügeln von Willingen. Inspiriert von der abwechslungsreichen Landschaft begannen wir, unsere verschiedenen Forschungsthemen in einer offenen, natürlichen Umgebung zu diskutieren.

Am Nachmittag führten Doktoranden der HAII-Gruppe einen Co-Design-Workshop zum Thema "Life-Logging" mit der Meta AR-Brille durch. Soumik Bhattacharjee und Aria Kalforian eröffneten die Sitzung mit theoretischen Einblicken in das Co-Designing, das Konzept des Life-Logging und die technischen Möglichkeiten der Meta AI-Brille. Nachdem sie erklärt hatten, wie Design Thinking nutzerzentrierte Ideen hervorbringt, moderierten Fiona Lau und Toan Nguyen einen Workshop, in dem die Teilnehmer praktische Methoden für jede Phase des Prozesses anwendeten. Forscher beider Universitäten arbeiteten zusammen, um sich in die Nutzer hineinzuversetzen, Schmerzpunkte zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln, um schließlich ihre besten Ideen zu Prototypen mit geringer Detailtreue zu verfeinern. Die Sitzung war ein durchschlagender Erfolg und gab den Anstoß zu zwei wichtigen Papierideen, die wir gemeinsam mit dem Team von Duisburg-Essen weiterentwickeln wollen.


Um unsere analytischen Fähigkeiten zu schärfen, leitete unser Postdoc Jonathan Liebers später am Tag eine tiefgehende Sitzung zur Bayes'schen Statistik mit R Studio. Indem wir über die Grenzen der frequentistischen Statistik hinausgingen, erforschten wir, wie wir Unsicherheiten besser modellieren und Vorwissen in unsere Daten integrieren können - eine Fähigkeit, die für unsere bevorstehenden Veröffentlichungen immer wichtiger wird.
Wir verließen die Berge mit einem Gefühl der Dankbarkeit für diese Erfahrung und der Inspiration für die Zukunft. Neben dem Vorantreiben unserer technischen Projekte konnten wir unser Netzwerk im Ruhrgebiet erheblich erweitern. Wir kehrten mit neuen Perspektiven und einem klaren Fahrplan für die kommenden Monate an unsere Schreibtische in Dortmund zurück.
