Lehre zu Intelligenten Benutzerschnittstellen (IUI) auf dem Interdisciplinary College 2026
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Im März 2026 nahm Prof. Sven Mayer von der Fachgruppe Human-AI Interaction der TU Dortmund am https://interdisciplinary-college.org/Interdisciplinary College (IK) 2026 teil, einer Spring School am Möhnesee in Günne. Die jährliche Veranstaltung bringt Forschende sowie Studierende aus verschiedensten Disziplinen zusammen, um zukunftsweisende Themen an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz, Kognition und Technik zu explorieren.
Das diesjährige Thema „Bridging Realities of Brains, Language, and Technology“ konzentrierte sich darauf, wie Fortschritte in der künstlichen Intelligenz, immersiven Technologien und Kognitionswissenschaft zunehmend die Art und Weise prägen, wie Menschen mit digitalen Systemen interagieren. Der interdisziplinäre Charakter der Veranstaltung ist eines ihrer prägenden Merkmale: Teilnehmende aus den Bereichen Neurowissenschaften, Informatik, Psychologie, Linguistik, Philosophie und verwandten Gebieten kommen für eine intensive Woche voller Vorlesungen, Diskussionen und Präsentationen zusammen.
Als Teil des Programms hielt Prof. Mayer einen Kurs über Intelligente Benutzerschnittstellen (Intelligent User Interfaces, IUI). Die Vorlesung führte in die zentralen Konzepte adaptiver und KI-gestützter interaktiver Systeme ein und deckte Themen von Recommender-Systemen bis hin zu Large Language Models ab. Den Kurs vor einem Publikum mit fundiertem Hintergrund in Neurowissenschaften und Kognitionswissenschaft zu halten, führte zu besonders spannenden Diskussionen darüber, wie intelligente Schnittstellen mit der menschlichen Kognition, Wahrnehmung und dem Verhalten interagieren.
Neben dem Besuch der Kurse präsentieren die Teilnehmenden ihre eigene Forschung auch in Vorträgen und Postersessions. Dieses Format fördert den Austausch über Disziplingrenzen hinweg und eröffnet oft neue Perspektiven auf bekannte Problemstellungen. Die Diskussionen im Laufe der Woche verdeutlichten, wie Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Kognitionswissenschaft das Design interaktiver KI-Systeme bereichern können, während die HCI-Forschung (Mensch-Computer-Interaktion) praktische Methoden für den Aufbau und die Evaluation solcher Systeme beisteuert.
Abseits der Hörsäle bot die Umgebung am Möhnesee Gelegenheiten für informelle Gespräche und Reflexion. Spaziergänge zur nahegelegenen Möhnetalsperre boten eine willkommene Abwechslung zwischen den Sitzungen und trugen zu der offenen und kooperativen Atmosphäre bei, die das Interdisciplinary College auszeichnet.
Wir danken den Program Chairs Maggi Savin Baden (University of Oxford), Marius Klug (BTU Cottbus-Senftenberg) und Philipp Wicke (AURYAL) für die Organisation dieser inspirierenden Veranstaltung und für die Einladung an Prof. Mayer. Veranstaltungen wie das Interdisciplinary College spielen eine wichtige Rolle bei der Stärkung des interdisziplinären Dialogs und der Förderung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Forschungsgemeinschaften.
Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe und auf viele inspirierende Diskussionen bei IK 2027.
