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Fakultät für Informatik

Willkommen Ankur Bhatt

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Ein Porträt von Ankur Bhatt © Ankur Bhatt
Zum neuen Jahr begrüßen wir Ankur Bhatt, der als Doktorand zu unserer Gruppe gestoßen ist.

Ankur schloss sein Bachelorstudium der Informatik an der Manav Rachna University in Indien im Jahr 2020 ab. 2021 zog er nach Deutschland, um dort einen Masterstudiengang in Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz zu absolvieren. Parallel zu seinem Studium arbeitete er von Januar 2022 bis Februar 2025 als studentische Hilfskraft am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) in Kaiserslautern. Er war dem Labor „Immersive Quantified Learning (iQL)“ und dem Psyberlab angegliedert und veröffentlichte dort als Erstautor einen Zeitschriftenartikel und zwei Konferenzbeiträge.

Während seines Masterstudiums absolvierte er ein sechsmonatiges Forschungspraktikum an der Osaka Metropolitan University in Japan, gefördert durch ein Erasmus+-Stipendium und ein JASSO-Stipendium. Darüber hinaus engagierte er sich ehrenamtlich im Team für Maschinelle Übersetzung des DFKI Saarbrücken im Bereich Multilingualität und Sprachtechnologie und war Mitautor eines Workshop-Beitrags. Außerdem war er als Tutor für den Kurs „Machine Translation“ an der Universität des Saarlandes tätig.

Seine Forschung konzentriert sich auf die Verbesserung der Mensch-KI-Interaktion. Er untersucht, wie KI-Systeme Entscheidungen treffen und wie sie Menschen in Entscheidungsprozessen effektiv unterstützen können. Sein Ziel ist eine forschungsorientierte akademische Karriere mit dem langfristigen Ziel, transparente, adaptive und der menschlichen Kognition entsprechende intelligente Systeme zu entwickeln. Er interessiert sich besonders für die Entwicklung von KI-Systemen, die menschliche Signale wie Augenbewegungen, physiologische Daten und Sprache sinnvoll integrieren, um Interaktion, Lernen und Zugänglichkeit zu verbessern.

Seine Leidenschaft gilt der interdisziplinären Forschung an der Schnittstelle von Mensch-KI-Interaktion, Brillen-Computing, sensorbasierten Technologien, Mehrsprachigkeit und natürlicher Sprachverarbeitung. Dabei legt er großen Wert auf die Entwicklung nutzerzentrierter KI-Systeme mit praktischer Relevanz.