Minh Nguyen besucht die Human-AI Interaction Group über das Programm Research Explorer Ruhr
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Vom 21. Juni bis zum 4. Juli 2026 war Minh Nguyen im Rahmen des Programms Research Explorer Ruhr zu Gast in der Arbeitsgruppe Human-AI Interaction an der Technischen Universität Dortmund. Das zweiwöchige Programm der Research Academy Ruhr brachte 37 Forschende in der frühen Karrierephase an die Universitäten des Ruhrgebiets, um Kontakte zu lokalen Professorinnen und Professoren, Forschungsgruppen sowie dem deutschen Wissenschaftssystem zu knüpfen.
Die Arbeitsgruppe Human-AI Interaction, die Teil des RC Trust ist, hieß Minh willkommen, um gemeinsame Forschungsinteressen und potenzielle zukünftige Kooperationen auszuloten. Minh lebt in Sydney, Australien, wo er als Forschungsassistent und Tutor arbeitet, während er den Übergang vom PhD-Forscher zum unabhängigen Wissenschaftler vollzieht. Sein wissenschaftlicher Hintergrund liegt in den Bereichen Mensch-Computer-Interaktion, Gehirn-Computer-Schnittstellen und kognitive Neurowissenschaften. An der University of Technology Sydney konzentriert sich seine Arbeit darauf, wie blinde und sehbehinderte Menschen auditorische Informationen verarbeiten und wie dies ihre Mobilität prägt. Minhs Forschung knüpft eng an die Arbeit der Arbeitsgruppe in den Bereichen menschenzentrierte KI, Barrierefreiheit, physiologische Sensorik und adaptive interaktive Systeme an. Er interessiert sich für intelligente Mobilitätshilfen, die Ton, taktiles Feedback, physiologische Sensorik und KI kombinieren, wobei der Schwerpunkt auf der Anpassung von Informationen an die kognitiven Prozesse, Bedürfnisse und situativen Anforderungen blinder und sehbehinderter Nutzenden liegt.
Während seines Aufenthalts traf sich Minh auch mit Toan Nguyen, um sich über Physiological Computing in der Mensch-Computer-Interaktion auszutauschen. Ihre Diskussionen boten wertvolle Gelegenheiten zum Wissenstransfer und lieferten konstruktives Feedback, das laufende Forschungsprojekte auf beiden Seiten verfeinerte und inspirierte. Auch für Aria Kalforian war der Besuch eine wertvolle Gelegenheit, sich mit jemandem auszutauschen, der sich in einer anderen Phase der Promotion befindet. Ihre Gespräche umfassten Forschungsmethoden – einschließlich Co-Design-Ansätzen und Minhs Arbeit mit blinden und sehbehinderten Gemeinschaften – sowie Erfahrungen aus dem akademischen Leben und potenzielle zukünftige Kooperationen zwischen ihren Forschungsgruppen.
Darüber hinaus diskutierte Minh seine Forschungsideen mit Prof. Dr. Sven Mayer und der Arbeitsgruppe Human-AI Interaction, reflektierte über Methodik sowie zukünftige Ausrichtungen und gewann Einblicke in die tägliche Forschungspraxis der Gruppe. Der Aufenthalt zeigte, wie der Research Explorer Ruhr Raum schaffen kann, um internationale Forschungsverbindungen aus gemeinsamen Fragestellungen und ersten Gesprächen heraus wachsen zu lassen.
